
22.06.2026
Am 21. Mai 2026 fand in Mannheim ein Netzwerktreffen aller IQ-Projekte aus Baden-Württemberg statt. Eingeladen waren alle Teilvorhaben aus dem Regionalen Integrationsnetzwerke Internationale Arbeitskräfte Baden-Württemberg (RINIA) und Regionalen Integrationsnetzwerke Internationale Arbeitskräfte Willkommens- und Anerkennungskultur Baden-Württemberg (RINWA) sowie alle Beratungsstellen zur Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung. Ziel der Veranstaltung war die Vorstellung und Vernetzung aller IQ Angebote in Baden-Württemberg, der Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in dieser Förderphase.
Zu Beginn gab die Koordinierung des RINIA und RINWA in Baden-Württemberg einen Einblick in die bundes- und landesweite Struktur des Förderprogramms. Dabei wurden einige Veränderungen in der neuen Förderrunde vorgestellt, die für die weitere Projektarbeit von Bedeutung sind.
In Gruppenarbeitsphasen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus. Dabei wurden insbesondere folgende Fragen diskutiert: Wie ist der Einstieg gelungen? Welche Herausforderungen sind bisher aufgetreten? Was lief besonders gut? Welche Ziele verfolgen die Projekte für das laufende Jahr?
Es zeigte sich, dass einige Projekte gut an bestehende Strukturen anknüpfen konnten, während andere noch vor organisatorischen oder inhaltlichen Herausforderungen stehen. Gleichzeitig wurden bereits viele gute Lösungsansätze entwickelt.
In der zweiten Arbeitsphase wurden die Gespräche weiter vertieft. Der Fokus lag hierbei auf dem kollegialen Austausch innerhalb der einzelnen Fachbereiche der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung sowie der RINIA und RINWA. Die Teilnehmenden brachten konkrete Fragestellungen aus ihrer Praxis mit, die in den Gruppen gemeinsam bearbeitet wurden. Dieser Austausch ermöglichte es, aktuelle Herausforderungen direkt zu besprechen, und förderte den Wissenstransfer zwischen den Projekten. Viele Teilnehmende betonten den Mehrwert dieses Formats, da es praxisnahe Unterstützung bietet und gleichzeitig die Vernetzung innerhalb der jeweiligen Fachbereiche stärkt.