
22.06.2026
Vom 11. Mai bis 12. Juni 2026 haben 15 Frauen und 16 Männer aus Afghanistan, Albanien, Algerien, Äthiopien, Iran, Kasachstan, Libyen, Mosambik, Rumänien, Russland, Syrien, Türkei und der Ukraine gemeinsam gelernt, diskutiert, gelacht und neue Perspektiven geschaffen.
Im Lehrgang „Zukunft Planen und Bauen 2.0“ ging es um weit mehr als nur Fachwissen. Es ging darum die Grundlage für das Arbeiten in Deutschland zu schaffen. Das Arbeiten als Architekt*in, Bauingenieur*in oder in der Elektrotechnik.
Dazu braucht es Themen wie: Projektmanagement, Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Termine und Kosten sowie Baurecht, Brandschutz und Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Building Information Modeling (BIM), Kommunikation und interkulturelle Kompetenz.
Der Lehrgang fand online statt und dauerte insgesamt 18,5 Tage. Am letzten Lehrgangstag gab es endlich das persönliche Treffen in Präsenz. Aus Fremden im virtuellen Klassenraum wurde innerhalb weniger Wochen ein echtes Netzwerk mit einem gemeinsamen Ziel: im deutschen Bau- und Planungswesen Fuß zu fassen.
Was uns jedes Mal beeindruckt ist der Mut, in einem neuen Land beruflich neu anzufangen und den ersten Schritt in Richtung Zukunft in Deutschland zu gehen.
Der Lehrgang „Zukunft Planen und Bauen 2.0“ zeigt uns immer wieder aufs Neue, wie viel Potenzial, Erfahrung und Motivation internationale Fachkräfte mitbringen.
Der nächste Lehrgang beginnt am 21. September und geht bis 15. Oktober 2026.
Text: Annette Staufner