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Aktuelles

"Einstieg Deutsch": BMBF fördert Sprachprogramm des Deutschen Volkshochschul-Verbandes

Nach dem Integrationskurs ist "Einstieg Deutsch" das zweitgrößte Bundesprogramm zur Sprachförderung von Zugewanderten. Der Deutsche Volkshochschul-Verband e. V. (DVV) ist mit der Durchführung und Administration beauftragt. Der Kurs verfolgt das Konzept des Blended Learnings und verzahnt so klassischen Deutschunterricht mit Online-Lernen. Das genutzte DVV-Lernportal "Ich will Deutsch lernen (iwdl.de)" wird dabei ebenfalls vom BMBF gefördert.
Ziel des Programmes ist es, bereits Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen mit Deutschunterricht versorgen zu können. So könnten laut DVV-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer Wartezeiten überbrückt und Frustrationen vermieden werden. "Sprache ermöglicht Begegnung und öffnet die Türen zu weiteren Angeboten der allgemeinen und der beruflichen Weiterbildung", so Kramp-Karrenbauer weiter.
Neben den Volkshochschulen können sich auch andere gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen mit zertifiziertem Qualitätsmanagement für die Durchführung der Lernangebote "Einstieg Deutsch" bewerben, die insbesondere über Kompetenzen im Bereich Deutsch als Fremdsprache verfügen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des DVV.

Berufliche Qualifikationen von Flüchtlingen besser einschätzen

Auf den Seiten des BQ-Portals können Arbeitgeber mit nur wenigen Klicks herausfinden, wie der Bildungsstand in Ländern wie z.B. Syrien oder Irak ist und wie die Berufsausbildung in diesen Ländern funktioniert.
Die Ländersteckbriefe und Länderprofile von BQ helfen Personalverantwortlichen, sich selbst ein besseres Bild von den Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen Ihrer Bewerberinnen und Bewerber zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Arbeitgeber können so die Qualifikationen von Flüchtlingen besser einschätzen. Und qualifizierte Bewerber, die zuvor eventuell durchs Raster gefallen wären, können so eine faire Chance erhalten. Ein Plus für Arbeitgeber und Bewerber.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anerkennung in Deutschland oder direkt auf der Seite des bq-Portals.

Kommunikationsoffensive „Unternehmen Berufsanerkennung“ gestartet

Ab sofort starten die Projektpartner mit der gezielten Ansprache von kleinen und mittleren Betrieben, um diese über die Chancen der Anerkennung zu informieren. Bei Interesse besteht die Möglichkeit zu einer weitergehenden Beratung bei den Kammern. Die Information der Unternehmen zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen erfolgt per Telefon sowie über andere Informationskanäle und Veranstaltungen vor Ort.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Anerkennung in Deutschland und auf der Projektseite Unternehmen Berufsanerkennung. Informationen für Betriebe können Sie hier abrufen.

Bundeskabinett beschließt Bericht zum Anerkennungsgesetz 2016

Der steigende Fachkräftebedarf kann in vielen Unternehmen, Handwerksbetrieben und Pflegeeinrichtungen nur noch mithilfe ausländischer Fachkräfte gedeckt werden. Deshalb hat die Bundesregierung das sogenannte Anerkennungsgesetz ("Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen") als neues Instrument zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland geschaffen.

Heute hat die Bundesregierung den Bericht zum Anerkennungsgesetz 2016 beschlossen. Seit Einführung des Rechtsanspruchs auf ein Anerkennungsverfahren vor vier Jahren ist die Zahl der Anträge deutlich gewachsen. „Ich rechne damit, dass das Interesse auch aufgrund des Flüchtlingszuzugs weiter zunehmen wird. Wir müssen dabei sicherstellen, dass das Recht auf ein Anerkennungsverfahren auch tatsächlich in Anspruch genommen werden kann. Die Kosten der Anerkennung dürfen hier keine Hürde darstellen“, sagte Wanka. Deshalb plant das Bundesbildungsministerium die Auflage eines neuen Förderprogramms, mit dem gering verdienende Personen vor allem bei der Übernahme von Anerkennungsgebühren oder Übersetzungskosten unterstützt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen Anerkennung in Deutschland und auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Fachkräfteentwicklung in Migrantenunternehmen

Ein stetig wachsender Teil der Unternehmen wird von Migrantinnen und Migranten geführt. Dabei sind viele dieser Unternehmen auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Einiges deutet darauf hin, dass die Möglichkeiten der betrieblichen Entwicklung der Unternehmen gehemmt sind, weil sie bei der Fachkräfteentwicklung und Rekrutierung mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sind. Vieles spricht dafür, dass es dabei auch neuer Wege der Unterstützung bei der Fachkräfteentwicklung bedarf. Der ikubiz Ausbildungsverbund und das Institut für Mittelstandsforschung zielen in ihrer Arbeit auf die Förderung der Fachkräfteentwicklung und -sicherung in Migrantenunternehmen ab. Dazu haben die beiden Einrichtungen einen Leitfaden zur betrieblichen Qualifizierungsberatung erstellt. Diesen finden Sie hier.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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