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OECD Studie zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Die Ergebnisse der von OECD und EU-Kommission durchgeführten Studie zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ein langfristiger Prozess ist. Zwar erhöht sich die Erwerbsquote mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Aufnahmeland, die Erreichung einer Erwerbsquote von nicht-Migranten nimmt jedoch rund 20 Jahre in Anspruch. Bereits einfache Sprachkenntnisse können der Studie zufolge die Beschäftigungswahrscheinlichkeit erheblich steigern.

Hier hat besonders Deutschland Nachholbedarf: im wichtigsten EU-Zielland vieler Flüchtlinge ist der Anteil an Geflüchteten, die nach bis zu zehn Jahren das Niveau B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen beherrschen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrig. Auch schaffen es hochqualifizierte Geflüchtete in Deutschland seltener, ihre Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt einzubringen. Die gute Nachricht: laut Thomas Liebig, Migrationsexperte der OECD, holt Deutschland im Rahmen des Anerkennungs- und Integrationsgesetzes kräftig auf!

Das vollständige Arbeitspapier können Sie hier auf der Webseite der OECD einsehen.
Informationen über ein Webinar zur Studie und die Präsentation von Dr. Thomas Liebig (OECD) finden Sie hier auf der Webseite der OECD.

Neu: RSS-Feed von „Anerkennung in Deutschland“

Feed_AnerkennungInDeutschlandDen RSS-Feed*, der über News von www.anerkennung-in-deutschland.de informiert, kann auf der Homepage des Internetportals abboniert werden. Der Direktlink lautet www.anerkennung-in-deutschland.de/rss. So bleiben Sie rund um die Anerkennung ausländischer Berfusabschlüsse automatisch auf dem Laufenden!

*Ein RSS-Feed informiert über Änderungen auf Homepages und funktioniert damit ähnlich wie ein Nachrichtenticker. Die Informtionen des RSS-Feed umfassen in der Regel eine Schlagzeile, einem Textanriss und einen Link zur Originalseite.

IAB-Kurzbericht: Geflüchtete Menschen in Deutschland

IAB_KurzberichtWarum mussten Geflüchtete ihre Heimat verlassen, welche Erfahrungen haben sie auf der Flucht gemacht und warum haben sie Deutschland als Zielland ausgewählt? Welche Bildungsbiographien bringen sie mit und was verbinden sie mit Deutschland? In einer qualitativ angelegten Studie untersuchen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin die Hintergründe von 123 Geflüchteten.
Große Herausforderungen für die Arbeitsmarktintegration sind der Studie zufolge der Erwerb der notwendigen Sprachkompetenz. Hinzu komme die Überwindung institutioneller Hürden, die sich beispielsweise durch die Regelungen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse ergeben. Viele Befragte betonten, wie sehr sie Toleranz und Religionsfreiheit in Deutschland schätzen.
Aufgrund der Fallzahlen können keine generalisierenden Aussagen für alle in Deutschland lebenden Flüchtlinge abgeleitet werden. Erst eine derzeit laufende Befragung von mehr als 2000 Geflüchteten wird im statistischen Sinne repräsentative Ergebnisse liefern.
Den IAB-Kurzbericht zum Thema finden Sie hier, die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.

Broschüre zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen im Handwerk

Broschüre_BMWI_ZDHDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine Broschüre zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen im Handwerk veröffentlicht. Die Informationen sind auf Grundlage der neuen EU/EWR-Handwerk-Verordnung erarbeitet.

Die Broschüre gibt es hier zum Download.

Ehrenamtliche Begleitung von Geflüchteten mit Fokus auf Kompetenzreflexion und Kompetenzerfassung

Um Flüchtlinge nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine umfassende Kompetenzerfassung in sämtlichen Lebensbereichen ein zentraler Baustein. Die Kombination von formal erworbenen Abschlüssen und informell entwickelten Kompetenzen ist die beste Grundlage für eine Berufsentscheidung. Hier können Ehrenamtliche, die in den letzten Monaten und Jahren tragende Beziehungen zu Geflüchteten aufgebaut haben, einen wichtigen Beitrag leisten.
In einer Kooperation zwischen dem Projekt „klever-iq“, dem Jobcenter Tübingen und dem Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit (NIFA) finden ab Oktober Fortbildungen für Ehrenamtliche statt, die zur umfassenden Kompetenzerfassung von Geflüchteten schulen.
Ein offener Informationsabend zum Projekt und zur Fortbildung findet statt am Dienstag, 04.10.16 von 18-20 Uhr im Seminarraum der Martin-Bonhoeffer-Häuser, Lorettoplatz 30, 72072 Tübingen. Weitere Informationen, Termine und Ansprechepartner finden Sie hier.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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