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Unsere Angebote und Aktivitäten

Interkulturelle Öffnung von Arbeitsmarktakteuren

Das Projekt klever-iq hat sich zum Ziel gesetzt Arbeitsmarktakteure, wie Arbeitsagenturen, Jobcenter, Kammern oder Betriebe für das Thema Diversity und Chancengerechtigkeit zu sensibilisieren.
In Kooperation mit der Regionaldirektion Stuttgart bietet das Projekt vorwiegend „inhouse“ Fortbildungen zur Weiterentwicklung der „Interkulturellen Beratungskompetenz“ für Mitarbeitende der Jobcenter und der Agenturen für Arbeit in Baden-Württemberg an. Schwerpunkte liegen dabei auf der produktiven Verunsicherung eingefahrener Routinen und der Erweiterung von Handlungsspielräumen im kollegialen Austausch. Die Trainings sollen so dazu beitragen, die professionelle interkulturelle Beratungspraxis weiterzuentwickeln, damit Barrieren abzubauen und Öffnungsprozesse in den Einrichtungen anzuregen. Neue Schwerpunkte werden bei den Themen „Einführung leichter Sprache“ und der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen liegen.
Als besonders wirksam haben sich prozessorientierte Qualifizierungsformate wie die Weiterbildung von Migrationsbeauftragten zu „Interkulturellen Botschafter/innen“ erwiesen. Diese werden in der neuen Förderphase, zusätzlich auch für weitere Zielgruppen, wie die Welcome Center oder Kammern, erneut angeboten. Die ausgebildeten „Botschafterinnen/Botschafter“ die als Experteninnen/Experten und Ansprechpersonen für Migrationsthemen den interkulturellen Öffnungsprozess ihrer Einrichtungen anstoßen und begleiten möchten, werden von uns bei der Umsetzung dieser Prozesse begleitet. In diese Qualifizierungen fließen auch die Ergebnisse unserer am regionalen Bedarf ausgerichteten Modellprojekte im Bereich Interkulturelle Öffnung, Antidiskriminierung und Netzwerkarbeit ein.

Weitere Informationen finden Sie hier

adis e.V.
Andreas Foitzik 
Tel.: 07071-7955912
Mail: andreas.foitzik@adis-ev.de

Fachkräfteentwicklung und -sicherung in Migranten/innen-KMU (Mannheim)

Um den Fachkräftebedarf in der Migrantenökonomie in Mannheim und der Region zu sichern, fördert und begleitet der ikubiz Ausbildungsverbund seit 1996 mehr als 250 Unternehmen.
Die Zahl der von Migrantinnen und Migranten geführten Unternehmen hat in den letzten Jahren überproportional zugenommen und ihre Leistungspotenziale haben sich verändert. Hürden in den Betrieben sind häufig die hohen Anteile an Beschäftigten ohne Berufsabschluss sowie Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) von Migranteninnen und Migranten sollen durch die Unterstützung des ikubiz bei der Personalentwicklung und Förderung von Fach- und Führungskräften begleitet werden. Die Einbindung von lokalen Bildungs- und Wirtschaftsinstitutionen fördert die interkulturelle Öffnung der Regelinstitutionen, bzw. den wechselseitigen Prozess von Integration.
Die Unternehmen werden beim Erarbeiten der betrieblichen Bedarfe zur Fachkräfteentwicklung, sowie bei der Vermittlung von passenden Qualifizierungsangeboten und bei der Entwicklung innerbetrieblicher Schulungen beraten. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachqualifizierungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um einen Berufsabschluss zu erreichen.
Um Unternehmerinnen und weiblichen Führungskräften aus Migrantinnen/Migranten-KMU den Zugang zu arbeitsmarktrelevanten Institutionen zu erleichtern, werden Kooperationen mit bestehenden Frauenbusinessstrukturen in der Region aufgebaut. Daraus soll sich eine Plattform entwickeln, in der sich Unternehmerinnen und Ausbilderinnen – aus Migrantinnen/Migranten-KMU und anderen KMU -  austauschen, vernetzen und organisieren können.

Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH (ikubiz)
Monika Münch
Telefon 0621 43712210
monika.muench@ikubiz.de
www.ikubiz.de


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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