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Aktuelles

Anerkennungsverfahren in den Gesundheitsberufen weiter verbessert

Am 23. April 2016 sind in Umsetzung der novellierten EU-Berufsanerkennungsrichtlinie Neuerungen für die Anerkennungsverfahren in den Gesundheitsberufen des Bundes in Kraft getreten. Die grenzüberschreitende Mobilität innerhalb Europas wird damit weiter erleichtert. Auch Angehörige aus Nicht-EU-Staaten profitieren von den Änderungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Berufsbezogene Deutschkurse für Zuwanderer/innen und Flüchtlinge

Der Bund erweitert ab 1. Juli 2016 die Sprachförderung für Flüchtlinge, die eine gute Bleibeperspektive haben. Aber auch EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund können an berufsbezogenen Sprachkursen teilnehmen. Die berufsbezogene Deutschsprachförderung baut unmittelbar auf den Integrationskursen auf. In den Integrationskursen lernen Zugewanderte die deutsche Alltagssprache. Sie bekommen Orientierung über die deutsche Rechtsordnung, Kultur und Gesellschaft. In daran anschließenden berufsbezogenen Sprachkursen werden arbeitsuchende Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge kontinuierlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Die berufsbezogenen Sprachkurse werden künftig in drei Modulen angeboten: von Niveau B1 nach B2, von Niveau B2 nach C1 und von Niveau C1 nach C2. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.

Unternehmen Berufsanerkennung - Mit ausländischen Fachkräften gewinnen

Kleine und mittlere Unternehmen sollen die Chancen der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen besser nutzen. Das Bundesbildungsministerium (BMBF) hat deshalb mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) das Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung - Mit ausländischen Fachkräften gewinnen" gestartet. Elf Industrie- und Handelskammern sowie fünf Handwerkskammern werden mit einer breit angelegten Kommunikationsoffensive Unternehmen bundesweit über die Chancen der beruflichen Anerkennung informieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Großes Interesse an Jobmesse für Fachkräfte mit ausländischen Abschlüssen

Das Jobcenter Stuttgart, Teilprojekt des IQ Netzwerks Baden-Württemberg, veranstaltete am Freitag, 15. April 2016, gemeinsam mit anderen Arbeitsmarktinstitutionen seine erste Jobmesse für die Vermittlung von ausländischen Fachkräften. Zahlreiche Unternehmen nutzten die Möglichkeit, sich potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern zu präsentieren und sich über die Unterstützungsangebote bei Einstellung und Integration in den Arbeitsmarkt beraten zu lassen. Die Arbeitsuchenden nahmen die Chance wahr, zukünftige  Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber kennenzulernen und erste Gespräche zu führen.
15 Unternehmen aus verschiedenen Branchen präsentierten sich. Vertreten waren zum Beispiel Ingenieurdienstleister, IT-, Bauunternehmen und Betriebe aus der Metall- / Elektrobranche. 50 interessierte Fachkräfte waren im Vorfeld gezielt für Gespräche mit den Unternehmen vermittelt worden. Dabei war die Bandbreite an Qualifikationen groß: Mit dabei waren u. a. eine Elektroingenieurin aus Indien, Schweißer aus Syrien und Marokko, ein Elektroinstallateur aus Afghanistan, Maurer aus Ungarn und Kosovo, Maschinenanlagenführer aus Italien und ein Industriemechaniker aus Polen. Etwa weitere 50 Interessierte wurden von Freundeskreisen für Flüchtlinge und anderen Beratungseinrichtungen für die Jobmesse angemeldet. Mit beinahe 300 Besucherinnen und Besuchern wurden die Erwartungen der Messeausrichter bei weitem übertroffen. Ansprechperson: Stefanie Andersson (Jobcenter Stuttgart) Stefanie.Andersson@stuttgart.de.

Mit dem Smartphone zur beruflichen Anerkennung

Mit einer neuen App können sich Flüchtlinge über Möglichkeiten zur Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikationen informieren. Die App "Anerkennung in Deutschland" für Android-, iOS- und Windows-Geräte ist in den fünf wichtigsten Herkunftssprachen von Geflüchteten (Arabisch, Dari, Farsi, Tigrinya und Paschtu) sowie auf Deutsch und Englisch verfügbar. Sie bietet einen Einstieg in das Thema, erklärt in einfacher Sprache das Anerkennungsverfahren und verlinkt zu Informations- und Beratungsangeboten. Weitere Infos zur App finden Sie hier und hier.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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