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Aktuelles

IQ Kongress 2016: Themenvorschläge bis zum 08. Juli 2016 einreichen

Der diesjährige IQ Kongress findet am 06./07. Dezember 2016 in Berlin statt. Die Veranstaltung soll die Diskussion über die Zukunft der Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland vor dem Hintergrund eines sich erheblich veränderten Kontext weiter vertiefen. Ein spezieller Fokus gilt in diesem Jahr den Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten sowie den daraus entstehenden Impulsen, um eine aufnahmefähige Gesellschaft zu stärken und zu gestalten.
Im Rahmen des Kongresses sind neben Plenumsvorträgen auch Workshops und Roundtables geplant (30 insgesamt, davon ca. 75 Prozent Workshops, 25 Prozent Roundtables). Organisationen, die Interesse daran haben einen Workshop oder Roundtable zu organisieren, können bis zum 8. Juli ihre Themenvorschläge einreichen und damit die Chance nutzen die Inhalte des Kongresses aktiv mitzugestalten und -zubestimmen. Weitere Informationen zur Interessensbekundung finden Sie hier. Das Online-Formular zur Interessenbekundung finden Sie hier.

„Einsteigen“ - spezielles Angebot für junge Geflüchtete

Um junge geflüchtete Menschen besser bei der Berufswahl zu unterstützen, wurde das Portal planet-beruf.de um das Angebot „Einsteigen“ erweitert. Dieses bietet zum Einstieg mehrsprachige Beiträge für junge Geflüchtete. Hier gibt es Antworten auf Fragen wie „Welche Ausbildungen gibt es?“, „Was kann die Berufsberatung für mich tun“ oder „Wie entdecke ich meine Stärken?“.
Ebenfalls auf diese Zielgruppe zugeschnitten wurde die neue Anwendung „BEWERBUNG kompakt“. Hier gibt es Informationen und interaktive Übungen für die Bewerbung in einfacher Sprache. Zu der Rubrik "Einsteigen" kommen Sie hier.

Sprachlernmodule für Deutsch in der LERNBÖRSE

Vor dem Hintergrund der Zahlen an geflüchteten Menschen, die nach Deutschland kommen, und der Einschränkung der LERNBÖRSE exklusiv auf betreute Kundinnen und Kunden der Bundesagentur für Arbeit wurde entschieden, das Deutschlern-Angebot nicht mehr in der LERNBÖRSE exklusiv anzubieten, sondern für alle zugänglich auf die Kooperationsangebote der Deutschen Welle und des Deutschen Hochschulverbandes zu setzen. Zu den Deutschlern-Angeboten kommen Sie hier.

Neue Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung

Zum 1. Juli 2016 tritt eine neue Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung in Kraft. Die Deutschförderung nach dieser Verordnung wird die ESF-Sprachförderung ablösen und über Bundesmitteln finanziert als Regelinstrument für die Arbeitsmarktintegration verankert werden.
Die berufsbezogene Sprachförderung des Bundministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) baut auf dem Integrationskurs des Bundesministeriums des Innern als staatliches Kernangebot zur nachhaltigen sprachlichen und gesellschaftlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern auf. Sie dient dem fortgeschrittenen Spracherwerb, um die Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern.
Die neue Verordnung bietet u.a. die Möglichkeiten, den Spracherwerb enger mit Beschäftigung, Ausbildung und Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BMAS. Die Verordnung finden Sie hier.

Studie zur Diskriminierungserfahrung in Deutschland erschienen

Ende 2015 hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland durchgeführt. Alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren konnten von ihren erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen berichten; mehr als 16.000 Personen haben davon Gebrauch gemacht.
Nun wurden die ersten Ergebnisse der Erhebung „Diskriminierung in Deutschland“ vorgestellt. Zentrale Ergebnisse sind, dass fast jeder dritte Mensch in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt. Ein besonders hohes Diskriminierungsrisiko besteht beim Zugang zu Beschäftigung und am Arbeitsplatz. Von Benachteiligungen in diesem Bereich berichteten fast die Hälfte (48,9 Prozent) der Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt haben. Weitere Ergebnisse und detaillierte Ausführungen finden Sie hier.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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