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Aktuelles

Neue Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung

Zum 1. Juli 2016 tritt eine neue Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung in Kraft. Die Deutschförderung nach dieser Verordnung wird die ESF-Sprachförderung ablösen und über Bundesmitteln finanziert als Regelinstrument für die Arbeitsmarktintegration verankert werden.
Die berufsbezogene Sprachförderung des Bundministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) baut auf dem Integrationskurs des Bundesministeriums des Innern als staatliches Kernangebot zur nachhaltigen sprachlichen und gesellschaftlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern auf. Sie dient dem fortgeschrittenen Spracherwerb, um die Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern.
Die neue Verordnung bietet u.a. die Möglichkeiten, den Spracherwerb enger mit Beschäftigung, Ausbildung und Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BMAS. Die Verordnung finden Sie hier.

Studie zur Diskriminierungserfahrung in Deutschland erschienen

Ende 2015 hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland durchgeführt. Alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren konnten von ihren erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen berichten; mehr als 16.000 Personen haben davon Gebrauch gemacht.
Nun wurden die ersten Ergebnisse der Erhebung „Diskriminierung in Deutschland“ vorgestellt. Zentrale Ergebnisse sind, dass fast jeder dritte Mensch in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt. Ein besonders hohes Diskriminierungsrisiko besteht beim Zugang zu Beschäftigung und am Arbeitsplatz. Von Benachteiligungen in diesem Bereich berichteten fast die Hälfte (48,9 Prozent) der Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt haben. Weitere Ergebnisse und detaillierte Ausführungen finden Sie hier.

Anerkennungsverfahren in den Gesundheitsberufen weiter verbessert

Am 23. April 2016 sind in Umsetzung der novellierten EU-Berufsanerkennungsrichtlinie Neuerungen für die Anerkennungsverfahren in den Gesundheitsberufen des Bundes in Kraft getreten. Die grenzüberschreitende Mobilität innerhalb Europas wird damit weiter erleichtert. Auch Angehörige aus Nicht-EU-Staaten profitieren von den Änderungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Berufsbezogene Deutschkurse für Zuwanderer/innen und Flüchtlinge

Der Bund erweitert ab 1. Juli 2016 die Sprachförderung für Flüchtlinge, die eine gute Bleibeperspektive haben. Aber auch EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund können an berufsbezogenen Sprachkursen teilnehmen. Die berufsbezogene Deutschsprachförderung baut unmittelbar auf den Integrationskursen auf. In den Integrationskursen lernen Zugewanderte die deutsche Alltagssprache. Sie bekommen Orientierung über die deutsche Rechtsordnung, Kultur und Gesellschaft. In daran anschließenden berufsbezogenen Sprachkursen werden arbeitsuchende Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge kontinuierlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Die berufsbezogenen Sprachkurse werden künftig in drei Modulen angeboten: von Niveau B1 nach B2, von Niveau B2 nach C1 und von Niveau C1 nach C2. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.

Unternehmen Berufsanerkennung - Mit ausländischen Fachkräften gewinnen

Kleine und mittlere Unternehmen sollen die Chancen der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen besser nutzen. Das Bundesbildungsministerium (BMBF) hat deshalb mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) das Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung - Mit ausländischen Fachkräften gewinnen" gestartet. Elf Industrie- und Handelskammern sowie fünf Handwerkskammern werden mit einer breit angelegten Kommunikationsoffensive Unternehmen bundesweit über die Chancen der beruflichen Anerkennung informieren. Weitere Informationen finden Sie hier.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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