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Aktuelles

Kostenlose Online-Sprachkurse für Flüchtlinge

OLSUm Flüchtlinge effektiver in Europa zu integrieren, hat die EU-Kommission beschlossen, etwa 100 000 kostenlosen Zugänge zu Online-Sprachkursen OLS (Erasmus+ Online Linguistic Support) zu ermöglichen. Hier stehen den Geflüchteten eine Vielzahl von Modulen zu unterschiedlichen Themenbereichen bereit, die in in ihrem eigenen, individuellen Arbeitstempo absolviert werden können. Das Angebot gibt es für die Sprachen Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Schwedisch und Tschechisch

Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe einer der an Erasmus+ teilnehmenden Institutionen. Für Deutschland stehen die Organisationen Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA-DAAD); Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB); Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich (PA) und JUGEND für Europa (YIA-DE) zur Verfügung

Weitere Informationen finden Sie hier

Vernetzt Ausgabe 3, 2016

Die neue Ausgabe von vernetzt ist da. Hier können Sie den Newsletter lesen

Zahlen zur Qualifizierungsberatung des Förderprogramms IQ

[Netzwerk IQ] Über 5.000 Menschen ließen sich 2015 im Förderprogramm IQ zu Qualifizierungen im Kontext des Anerkennungsgesetzes beraten. Während die Anerkennungsberatung seit 2012 flächendeckend angeboten wird, lief die Qualifizierungsberatung erst 2015 an.

Auf welche Resonanz das Beratungsangebot bereits im ersten Jahr stieß, welche statistischen Aussagen getroffen werden können und wie den Ratsuchenden geholfen wurde, finden Sie im aktuellen Jahresbericht der IQ Beratung. Der Bericht wurde von der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung erstellt. Den vollständigen Bericht "Beratung zu Qualifizierungen im Kontext des Anerkennungsgesetzes" für das Jahr 2015 finden Sie hier.

Informationen zum neuen Integrationsgesetz

Das neue Integrationsgesetz fördert die schnelle Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. So werden Entscheidungswege verkürzt, die Rechtssicherheit für Auszubildende verbessert und die frühe Integration in den Arbeitsmarkt durch sogenannte Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) erleichert. Außerdem sollen Angebote zum Spracherwerb erweitert werden.
Umfassende Informationen und Antworten zu häufigen Fragen (Frequently Asked Questions - FAQ) finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Neue Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe

In den Gesundheitsberufen herrscht bekanntermaßen ein großer Bedarf an Fachkräften.Um Anerkennungs-Verfahren in diesem Bereich effizienter und im Interesse von Arbeitgebern und Zuwanderern zu gestalten, wurde die neue Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) bei der Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen (ZAB) in Bonn eingerichtet.
Die GfG ist im Prozess der Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufs-Qualifikationen ein wichtiger Schritt: Experten von verschiedenen Behörden (ZAB und Gesundheitsbehörden der Länder) bewerten die Qualifikationen in enger Zusammenarbeit. Die Experten besitzen medizinischen Sachverstand, Sprachkompetenz und genaue Kenntnis der Bildungssysteme der Herkunfts-Staaten und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Über die endgültige Anerkennung der beruflichen Qualifikation entscheiden jedoch weiterhin die Anerkennungs-Behörden der Länder.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage der Kultusministerkonferenz (KMK).


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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In Kooperation mit:
 
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