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Aktuelles

Ehrenamtliche Begleitung von Geflüchteten mit Fokus auf Kompetenzreflexion und Kompetenzerfassung

Um Flüchtlinge nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine umfassende Kompetenzerfassung in sämtlichen Lebensbereichen ein zentraler Baustein. Die Kombination von formal erworbenen Abschlüssen und informell entwickelten Kompetenzen ist die beste Grundlage für eine Berufsentscheidung. Hier können Ehrenamtliche, die in den letzten Monaten und Jahren tragende Beziehungen zu Geflüchteten aufgebaut haben, einen wichtigen Beitrag leisten.
In einer Kooperation zwischen dem Projekt „klever-iq“, dem Jobcenter Tübingen und dem Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit (NIFA) finden ab Oktober Fortbildungen für Ehrenamtliche statt, die zur umfassenden Kompetenzerfassung von Geflüchteten schulen.
Ein offener Informationsabend zum Projekt und zur Fortbildung findet statt am Dienstag, 04.10.16 von 18-20 Uhr im Seminarraum der Martin-Bonhoeffer-Häuser, Lorettoplatz 30, 72072 Tübingen. Weitere Informationen, Termine und Ansprechepartner finden Sie hier.

Anerkennungsberatung im Rahmen des Aktionsplans für die Integrationskraft der Stadtgesellschaft Heidelberg

Im Rahmen des Aktionsplans "Offen für Vielfalt und Chancengleichheit - Ansporn für alle" der Stadt Heidelberg berät das IQ Netzwerk Baden-Württemberg Migrantinnen und Migranten seit Juli auch vor Ort zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Der Aktionsplan enthält über 100 konkrete Projekte, die Vielfalt  in der Gesellschaft unterstützen und Diskriminierung abbauen sollen.

Mehr Informationen zum Aktionsplan finden Sie auf der Homepage der Stadt Heidelberg.
Einen Bericht sowie ein Interview mit der Leiterin des Amtes für Chancengleichheit finden Sie auf Seite 6 des Heidelberger Stadtblatts vom 27.07.2016.
Termine für eine individuelle Beratung zum Thema Anerkennung ausländischer Abschlüsse können unter 0621 437 731 13 vereinbart werden.

Neue Studie zu ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen

Ehrenamtliches Engagement ist nach wie vor eine wichtige Ressource zur nachhaltigen Integration geflüchteter Menschen. In einer qualitativ angelegten Studie untersucht die BertelsmannStiftung in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen und präsentiert anhand der Ergebnisse erste Handlungsempfehlungen.
Die Studie steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Vorrangprüfung in Baden-Württemberg ausgesetzt

Nach einer Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird die sogenannte Vorrangprüfung bei der Beschäftigung von Asylsuchenden und Geduldeten für die Dauer von drei Jahren ausgesetzt. Die Vorrangprüfung war bislang von den Agenturen für Arbeit eingesetzt worden um festzustellen, ob auf dem deutschen Arbeitsmarkt bevorrechtigte Bewerberinnen oder Bewerber vorhanden sind. Nach Angaben des baden-württembergischen Ministers für Soziales und Integration, Manne Lucha, profitieren von der neuen Regelung nicht nur Geflüchtete, sondern auch Arbeitgeber.
 
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage des Ministeriums Soziales und Integration. Detaillierte Informationen teilt auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit.

Erste Absolventin der Kindheitspädagogik

Im Sommerssemester 2016 hat das Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen (IAD) der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg (EH) als Teilprojekt des IQ Netzwerk Baden-Württemberg erstmals eine Absolventin erfolgreich im Projekt „Anerkennung und Qualifizierung im Bereich der Kindheitspädagogik“ begleitet.

Derzeit gibt es kein Anerkennungsverfahren für Kindheitspädagoginnen und -pädagogen auf Hochschulniveau. Daher bietet die Evangelische Hochschule mit ihrem Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen individuelle Qualifizierungsmaßnahmen an. Zielgruppe sind Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule, die im Ausland einen Abschluss im Bereich der Kindheitspädagogik erworben haben und zur pädagogischen Arbeit mit Kindern von 0-12 Jahren qualifiziert sind. Weitere Infos finden sie im Artikel der BZ sowie auf der Homepage der EH.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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