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Aktuelles

Neue Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe

In den Gesundheitsberufen herrscht bekanntermaßen ein großer Bedarf an Fachkräften.Um Anerkennungs-Verfahren in diesem Bereich effizienter und im Interesse von Arbeitgebern und Zuwanderern zu gestalten, wurde die neue Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) bei der Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen (ZAB) in Bonn eingerichtet.
Die GfG ist im Prozess der Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufs-Qualifikationen ein wichtiger Schritt: Experten von verschiedenen Behörden (ZAB und Gesundheitsbehörden der Länder) bewerten die Qualifikationen in enger Zusammenarbeit. Die Experten besitzen medizinischen Sachverstand, Sprachkompetenz und genaue Kenntnis der Bildungssysteme der Herkunfts-Staaten und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Über die endgültige Anerkennung der beruflichen Qualifikation entscheiden jedoch weiterhin die Anerkennungs-Behörden der Länder.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage der Kultusministerkonferenz (KMK).

Statistik Anerkennungsgesetz – Ausführliche Auswertung für 2014

Die Auswertung erläutert zentrale Daten aus der Statistik und bereitet sie grafisch auf. Auch Details, wie z.B. bei den Ergebnissen der Gleichwertigkeits-Prüfungen in den häufigsten reglementierten Berufen oder bei der Entwicklung von Antrags-Zahlen in bestimmten Berufen über die vergangenen 3 Jahre werden präsentiert. Die Auswertung hält ebenfalls Auskunft über die Entwicklung der Antrags-Zahlen nach Ausbildungs-Ländern bzw. nach Staatsangehörigkeit bereit.

Zur PDF-Datei geht es hier.  (Stand 01.09.2016, PDF-Datei, 240 KB)

Hinweis: Die Ergebnisse der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes für das Berichtsjahr 2015 werden in Kürze durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht.

OECD Studie zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Die Ergebnisse der von OECD und EU-Kommission durchgeführten Studie zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ein langfristiger Prozess ist. Zwar erhöht sich die Erwerbsquote mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Aufnahmeland, die Erreichung einer Erwerbsquote von nicht-Migranten nimmt jedoch rund 20 Jahre in Anspruch. Bereits einfache Sprachkenntnisse können der Studie zufolge die Beschäftigungswahrscheinlichkeit erheblich steigern.

Hier hat besonders Deutschland Nachholbedarf: im wichtigsten EU-Zielland vieler Flüchtlinge ist der Anteil an Geflüchteten, die nach bis zu zehn Jahren das Niveau B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen beherrschen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrig. Auch schaffen es hochqualifizierte Geflüchtete in Deutschland seltener, ihre Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt einzubringen. Die gute Nachricht: laut Thomas Liebig, Migrationsexperte der OECD, holt Deutschland im Rahmen des Anerkennungs- und Integrationsgesetzes kräftig auf!

Das vollständige Arbeitspapier können Sie hier auf der Webseite der OECD einsehen.
Informationen über ein Webinar zur Studie und die Präsentation von Dr. Thomas Liebig (OECD) finden Sie hier auf der Webseite der OECD.

Neu: RSS-Feed von „Anerkennung in Deutschland“

Feed_AnerkennungInDeutschlandDen RSS-Feed*, der über News von www.anerkennung-in-deutschland.de informiert, kann auf der Homepage des Internetportals abboniert werden. Der Direktlink lautet www.anerkennung-in-deutschland.de/rss. So bleiben Sie rund um die Anerkennung ausländischer Berfusabschlüsse automatisch auf dem Laufenden!

*Ein RSS-Feed informiert über Änderungen auf Homepages und funktioniert damit ähnlich wie ein Nachrichtenticker. Die Informtionen des RSS-Feed umfassen in der Regel eine Schlagzeile, einem Textanriss und einen Link zur Originalseite.

IAB-Kurzbericht: Geflüchtete Menschen in Deutschland

IAB_KurzberichtWarum mussten Geflüchtete ihre Heimat verlassen, welche Erfahrungen haben sie auf der Flucht gemacht und warum haben sie Deutschland als Zielland ausgewählt? Welche Bildungsbiographien bringen sie mit und was verbinden sie mit Deutschland? In einer qualitativ angelegten Studie untersuchen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin die Hintergründe von 123 Geflüchteten.
Große Herausforderungen für die Arbeitsmarktintegration sind der Studie zufolge der Erwerb der notwendigen Sprachkompetenz. Hinzu komme die Überwindung institutioneller Hürden, die sich beispielsweise durch die Regelungen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse ergeben. Viele Befragte betonten, wie sehr sie Toleranz und Religionsfreiheit in Deutschland schätzen.
Aufgrund der Fallzahlen können keine generalisierenden Aussagen für alle in Deutschland lebenden Flüchtlinge abgeleitet werden. Erst eine derzeit laufende Befragung von mehr als 2000 Geflüchteten wird im statistischen Sinne repräsentative Ergebnisse liefern.
Den IAB-Kurzbericht zum Thema finden Sie hier, die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.


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