IQ-colors

Unsere Angebote und Aktivitäten

Interkulturelle Öffnung von Arbeitsmarktakteuren (Konstanz, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Tübingen)

Das Projekt klever-iq (Träger: Bruderhaus Diakonie) hat sich zum Ziel gesetzt Arbeitsmarktakteure, wie Arbeitsagenturen, Jobcenter, Kammern oder Betriebe für das Thema Diversity und Chancengerechtigkeit zu sensibilisieren.
In Kooperation mit der Regionaldirektion Stuttgart bietet das Projekt vorwiegend „inhouse“ Fortbildungen zur Weiterentwicklung der „Interkulturellen Beratungskompetenz“ für Mitarbeitende der Jobcenter und der Agenturen für Arbeit in Baden-Württemberg an. Schwerpunkte liegen dabei auf der produktiven Verunsicherung eingefahrener Routinen und der Erweiterung von Handlungsspielräumen im kollegialen Austausch. Die Trainings sollen so dazu beitragen, die professionelle interkulturelle Beratungspraxis weiterzuentwickeln, damit Barrieren abzubauen und Öffnungsprozesse in den Einrichtungen anzuregen. Neue Schwerpunkte werden bei den Themen „Einführung leichter Sprache“ und der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen liegen.
Als besonders wirksam haben sich prozessorientierte Qualifizierungsformate wie die Weiterbildung von Migrationsbeauftragten zu „Interkulturellen Botschafter/innen“ erwiesen. Diese werden in der neuen Förderphase, zusätzlich auch für weitere Zielgruppen, wie die Welcome Center oder Kammern, erneut angeboten. Die ausgebildeten „Botschafterinnen/Botschafter“ die als Experteninnen/Experten und Ansprechpersonen für Migrationsthemen den interkulturellen Öffnungsprozess ihrer Einrichtungen anstoßen und begleiten möchten, werden von uns bei der Umsetzung dieser Prozesse begleitet. In diese Qualifizierungen fließen auch die Ergebnisse unserer am regionalen Bedarf ausgerichteten Modellprojekte im Bereich Interkulturelle Öffnung, Antidiskriminierung und Netzwerkarbeit ein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bruderhaus Diakonie
Andreas Foitzik (Reutlingen)
Tel.: 07121/29171
Mail: andreas.foitzik@bruderhausdiakonie.de

Elisabeth Yupanqui Werner (Tübingen)
Tel.: Telefon 07071/1449572 
Mail: elisabeth.yupanqui-werner@klever-iq-bw.de
Webseite: www.klever-iq.de

Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen (Freiburg)

Dienstleister im Gesundheitswesen sind heute gefordert, auf die zunehmende Vielfalt der Beschäftigen und Patientinnen/Patienten einzugehen. Fach- und Führungskräfte fit für den Umgang mit Vielfalt in der medizinisch-pflegerischen Versorgung zu machen wird zum Qualitätsmerkmal und Standortvorteil. Hier setzt das Projekt des städtischen Büros für Migration und Integration an. Fragen und Probleme aus dem Klinikalltag sind der Ausgangspunkt für die Initiierung interkultureller Öffnungsprozesse in ausgewählten Gesundheitseinrichtungen. Aus der gemeinsamen Analyse konkreter Bedarfe werden passende Fortbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte entwickelt, die Offenheit für strukturelle Veränderungen und Akzeptanz für die Einstellung von Fachkräften mit Migrationshintergrund schaffen.
Die Öffnung des Klinikbetriebs zielt auf eine bessere Patientenorientierung (Abbau von Zugangsbarrieren), adäquate Nutzung von Gesundheitsangeboten sowie eine gleichwertige Qualität der Versorgung für alle ab. Im Rahmen des Projekts werden Führungskräfte bei der Entwicklung einer Strategie sowie bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen wie z.B. zielgruppenorientierte Ausrichtung der Angebote, migrationssensible Qualitätsstandards etc. unterstützt.
Es wird eine Doppelstrategie verfolgt: Kombination von flankierenden Maßnahmen zur Etablierung einer regionalen Willkommenskultur und der Förderung klinikinterner Ansätze. Hiervon profitieren die Gesundheitseinrichtungen, die Beschäftigten und die Kommune gleichermaßen.

Büro für Migration und Integration, Stadt Freiburg
Virginia Gamarra de Lang
Tel.: 0761/201-3056
Mail: gamarvi@stadt.freiburg.de
Webseite: www.freiburg.de

Fachkräfteentwicklung und -sicherung in Migranten/innen-KMU (Mannheim)

Um den Fachkräftebedarf in der Migrantenökonomie in Mannheim und der Region zu sichern, fördert und begleitet der ikubiz Ausbildungsverbund seit 1996 mehr als 250 Unternehmen.
Die Zahl der von Migrantinnen und Migranten geführten Unternehmen hat in den letzten Jahren überproportional zugenommen und ihre Leistungspotenziale haben sich verändert. Hürden in den Betrieben sind häufig die hohen Anteile an Beschäftigten ohne Berufsabschluss sowie Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) von Migranteninnen und Migranten sollen durch die Unterstützung des ikubiz bei der Personalentwicklung und Förderung von Fach- und Führungskräften begleitet werden. Die Einbindung von lokalen Bildungs- und Wirtschaftsinstitutionen fördert die interkulturelle Öffnung der Regelinstitutionen, bzw. den wechselseitigen Prozess von Integration.
Die Unternehmen werden beim Erarbeiten der betrieblichen Bedarfe zur Fachkräfteentwicklung, sowie bei der Vermittlung von passenden Qualifizierungsangeboten und bei der Entwicklung innerbetrieblicher Schulungen beraten. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachqualifizierungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um einen Berufsabschluss zu erreichen.
Um Unternehmerinnen und weiblichen Führungskräften aus Migrantinnen/Migranten-KMU den Zugang zu arbeitsmarktrelevanten Institutionen zu erleichtern, werden Kooperationen mit bestehenden Frauenbusinessstrukturen in der Region aufgebaut. Daraus soll sich eine Plattform entwickeln, in der sich Unternehmerinnen und Ausbilderinnen – aus Migrantinnen/Migranten-KMU und anderen KMU -  austauschen, vernetzen und organisieren können.

Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH (ikubiz)
Monika Münch
Telefon 0621/1567296
monika.muench@ikubiz.de
www.ikubiz.de


top
Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales Logo Europäischer Sozialfond für Deutschland Europäische Union Logo Zusammen Zukunft Gestalten
In Kooperation mit:
 
Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung Logo Bundesagetur für Arbeit