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Unsere Angebote und Aktivitäten

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Handwerk, Rhein-Neckar-Odenwald

Die Bundesagentur für Arbeit identifiziert Personen aus dem Kreis der Flüchtlinge und Asylsuchenden, die eine hohe Bleibeperspektive haben und nach eigenen Aussagen eine handwerkliche Tätigkeit anstreben. In einer Potenzialanalyse durch die HWK Mannheim werden dann die Fähigkeiten und konkreten Vorstellungen der Teilnehmenden festgestellt  und der Qualifikationsweg erarbeitet. Je nach Leistungsstand und Sprachkompetenz können Maßnahmen in der Bildungsstätte der Handwerkskammer bzw. Maßnahmen wie EQ plus u.a. zum ersten Kontakt mit der Berufswelt dienen.
Die Mitarbeitenden im Projekt können auf ein exzellentes Netzwerk an Bildungsträgern und Institutionen zurückgreifen, die begleitende Sprachkurse, Betreuung und begleitende berufstheoretische Unterstützung anbieten. Durch die Nähe zu Beraterinnen/Beratern der Handwerkskammer und durch eigene Kontakte haben die Mitarbeitenden einen sehr guten Zugang zu den Ausbildungsbetrieben des Kammerbezirks. Für diese sind die Mitarbeitenden Ansprechpartner für alle Belange, die die Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylsuchenden insbesondere betreffen, so z.B. bei der Klärung des Aufenthaltsstatus, der Finanzierung von Maßnahmen als Mittler zwischen Arbeitsverwaltung, Betrieb und Teilnehmende oder der Initiierung von flankierenden Maßnahmen.
Für die Mitarbeitenden im Projekt gilt es alle für den einzelnen Fall notwendigen Angebote im Netzwerk zu aktivieren und mit einander zu verknüpfen. Oberstes Ziel ist die Integration in den Arbeitsmarkt und die Qualifizierung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.

Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald
Svenja Mandel
Tel.: 0621-18002-160
Mail: mandel@hwk-mannheim.de
http://www.hwk-mannheim.de/

IQ Servicestellen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Die IQ Servicestellen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten fungieren als Schnittstelle zwischen Arbeits- und Bildungsakteuren, Unternehmen und Geflüchteten. Ziel des Projektes ist es, ein Coaching-Angebot für  Asylsuchende und Geflüchtete zu etablieren, das Zugangsmöglichkeiten zu Qualifizierungen und zum Arbeitsmarkt verbessert. Unternehmen und Geflüchtete werden zu folgenden Schwerpunkten beraten:

  • Beratung zu rechtlichen Voraussetzungen zum Arbeitsmarktzugang
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse
  • Kompetenzfeststellung
  • Sprachkursmöglichkeiten
  • Vermittlung in Praktika / Erprobung / Anpassungslehrgänge
  • Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Fördermöglichkeiten
  • Individuelle Beratung und Unterstützung

Kontakt:

Rhein-Neckar-Kreis
Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH
(ikubiz)
Monika Münch
Tel.: 0621/1567296
Mail: monika.muench@ikubiz.de

Landkreis Calw
pro.Di GmbH / IQ Servicestelle Asyl und Flucht für Unternehmen (KAFU)
Markus Homburg
Tel.: 0711/86053650
Mail: m.homburg@pro-di.net

Landkreis Göppingen
bbq Berufliche Bildung gGmbH
Heinz Schwager
Tel.: 07433 / 997 47 10
schwager.heinz@biwe-bbq.de


Rottweil, Villingen-Schwenningen, Tuttlingen
bbq Berufliche Bildung gGmbH
Karin Nagel
Tel.: 07161 / 658 61 40
nagel.karin@biwe-bbq.de

Berufsintegrationslotsen für Asylsuchende, Stuttgart

Mit dem IQ Projekt soll die berufliche Integration der Asylsuchenden und der Asylberechtigten gezielter und schneller unterstützt werden. Trotz einer im Städtevergleich guten Betreuung der Asylsuchenden, braucht es Mentorinnen/Mentoren als Brückenbauer zwischen den Arbeitssuchenden und den Arbeitgebern. Beratung und Unterstützung benötigen nicht nur die Asylbewerberinnen/Asylbewerber sondern teilweise auch die Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen wollen.
Ziel ist es, einen Pool von etwa 40 freiwilligen Mentorinnen/Mentoren (Berufsintegrationslotsen) zu gewinnen und zu schulen, die Asylsuchende persönlich bei der Jobsuche beraten und unterstützen. Den potenziellen Pool der Lotsinnen/Lotsen bilden u.a. die ehrenamtlichen Helfer in den Flüchtlingsfreundeskreisen, ehemalige Flüchtlinge, internationale Studierende, nebenberufliche Dolmetscher, aktive Nachwuchskräfte in den Migrantenorganisationen, Willkommenspaten des Welcome Centers.
Die Berufsintegrationslotsen/innen erhalten vor ihrem Einsatz eine kompakte Schulung durch die relevanten Arbeitsmarktakteure sowie durch Fachleute aus dem Bereich Migrationsberatung, um die verschiedenen Programme sowie die rechtlichen Zugangsvoraussetzungen zu diesen zu kennen. Etwa die Hälfte sollen Personen sein, die mit Sprachen und Herkunftskulturen der großen Flüchtlingsgruppen vertraut sind.

Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung Integration
Dr. Levent Günes
Tel.: 0711-21680391
Mail: levent.guenes@stuttgart.de
http://www.stuttgart.de/

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, Stadt Heilbronn

Die Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn ist die zentrale Kontaktstelle für alle Fragen rund um die Themen Integration und Bürgerbeteiligung. Sie engagiert sich für die Interessen der Heilbronnerinnen und Heilbronner mit Zuwanderungsgeschichte. Dafür vernetzt sich die Stabsstelle im Rahmen von Projekten mit relevanten Organisationen und Akteuren und arbeitet eng mit ihnen zusammen. Diese Kooperation ist eine elementare Voraussetzung für gelingende Integration.
Aufbauend auf den Erfahrungen von verschiedenen Mittlernetzwerken mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftskulturen, startet die Stabsstelle im Rahmen des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg folgenden Aktivitäten:

  • Schulung von interkulturellen Begleitern, sogenannten Welcome Guides für die Arbeitsmarktintegration. Diese werden durch modulare Lehrgänge und Fachveranstaltungen qualifiziert und durch Supervision und Erfahrungsaustausch von der Stabsstelle unterstützt.
  • Die Welcome Guides unterstützen Migranten und Geflüchtete individuell bei Gesprächen in der Agentur für Arbeit und beim Jobcenter sowie nach Bedarf auch in weiteren Bereichen (z.B. Anerkennungsberatung) durch Dolmetschen und gezielte Hintergrundinformationen (Bewerbungsverfahren, Sprachförderung etc.) um einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.  
  • Unterstützung der vorhandenen hauptamtlichen Beratungs- und Vermittlungsstrukturen durch Verbesserung von Kommunikation und Informationsfluss.
  • Weiterführung und Abschluss des laufenden STÜP-Projekt bis September 2017. Hier werden Geflüchtete durch gezielte Sprachförderung auf eine Ausbildung als Pflegehelfer/in vorbereitet.

Elisavet Nani
Tel.: 07131 56 4482
elisavet.nani@stadt-heilbronn.de
https://welcome.heilbronn.de

 

 

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, Stadt Freiburg

Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen gehört zu den Kernaufgaben, gerade auch vor dem Hintergrund eines deutlich wachsenden Interesses von Industrie und Handwerk an Flüchtlingen als potenzielle Arbeitskräfte. Mit dem Projekt sollen Rahmenbedingungen für den Einstieg in den lokalen Arbeitsmarkt geschaffen werden, im Sinne einer durchgängigen Förder- und Qualifizierungskette. Das Amt für Migration und Integration (AMI) der Stadt Freiburg widmet sich insbesondere der Zusammenführung häufig noch unverbundener Aktivitäten von Arbeitsmarktakteuren und Trägern der Migrationsarbeit. Es schafft die Grundlage für einen praxisbezogenen und arbeitsmarktnahen Qualitätssicherungsprozess, an dem alle relevanten örtlichen bzw. regionalen Akteure aktiv und kontinuierlich beteiligt werden.
Es findet eine individuelle Begleitung von Flüchtlingen (in Kooperation mit Flüchtlingssozialdiensten, Arbeitsagenturen, Jobcentern IHKs, HWKs etc.) statt, die bei der Suche nach geeigneten Qualifizierungsmaßnahmen, Praktika und Arbeitsplätzen unterstützt werden. Ebenfalls baut AMI ein Netzwerk ehrenamtlicher Patinnen und Paten auf, welche die Flüchtlinge beim Einstieg in den Beruf begleiten sollen. Um die Ehrenamtlichen auf Ihre Arbeit vorzubereiten, werden für diese Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen organisiert.

Stadt Freiburg
Amt für Migration und Integration
Abteilung 2 - Integration

Philip Bona
Tel.: 0761 201 6333
Mail: Philip.bona@stadt.freiburg.de

www.freiburg.de/integration

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, Neckar-Odenwald

In der Kooperation mit den Betrieben leistet die ÜAB einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im Neckar-Odenwald-Kreis. Mit dem Projekt „Deutsch an der Werkbank für Flüchtlinge und Asylbewerber“ werden die Teilnehmenden an eine Berufstätigkeit herangeführt und bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt - gute Deutschkenntnisse sind dabei unerlässlich.
In einer vierwöchigen Maßnahme lernen junge Migranteninnen/Migranten und Flüchtlinge in einem berufsspezifischen, praxisorientierten Umfeld die deutsche Sprache, die Arbeitskultur und die jeweiligen beruflichen Anforderungen in unterschiedlichen Berufsgruppen kennen (Konstruktion, Kunststoff- und Metalltechnik, Mechatronik und Elektrotechnik). Im ersten Schritt erfolgt eine Berufserprobung anhand praktischer Arbeitsaufgaben in den Ausbildungswerkstätten der ÜAB - dabei werden Auszubildende als „Lernbegleiterin/Lernbegleiter“ mit einbezogen. Berufsbezogene Tätigkeiten und ein darauf abgestimmter Sprachunterricht ergänzen sich. Im zweiten Schritt erfolgt das Kennenlernen der erprobten Berufe im betrieblichen Umfeld. Die Mitgliedsbetriebe der ÜAB bieten dazu Betriebspraktika an und als „Lernbegleiterin/Lernbegleiter“ unterstützen Jungfacharbeiterinnen und Jungfacharbeiter vor Ort. Zielsetzung ist es, die mögliche Eignung für eine Tätigkeit, Qualifizierungsmaßnahme oder eine Ausbildung im Betrieb zu erkennen und im Anschluss umzusetzen.

Überbetriebliche Ausbildungswerkstätte Buchen e.V.
Jürgen Weiß
Tel.: 06261 9249 723
Mail: juergen.weiss@rhein-neckar.ihk24.de
http://www.ueab-buchen.de/

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, Region Freiburg

Die Maßnahme "Starthilfe in den Beruf" richtet sich an Flüchtlinge, bei denen eine Bleibewahrscheinlichkeit vorliegt, die aber keine oder nicht ausreichend verwertbare Sprachkenntnisse haben, um erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden zu können. Dies soll im Rahmen der Maßnahme zunächst durch die Verbesserung der Sprachkenntnisse erreicht  werden. Darüber hinaus  werden arbeitsrechtliches Basiswissen und relevante Inhalte aus den Berufsbereichen Pflege, Hotel/Gastronomie und Lager/Logistik in jeweils separat angebotenen Kursen vermittelt werden.
Ausgehend vom vorhandenen Sprachniveau und vom Berufsprofil bzw. Berufswunsch, werden die Teilnehmenden passenden Kursen zugeteilt.
Die Kurse mit einem Umfang von jeweils insgesamt  500 Unterrichtseinheiten (UE) beinhalten 400 UE Sprachunterricht und 100 UE berufsvorbereitenden Fachunterricht. Zusätzlich betreut eine Integrationsbegleiterin die Teilnehmenden während der gesamten Laufzeit. In Zusammenarbeit mit dem Projektverbund Bleiberecht sind jeweils anschlussfähige Qualifizierungsmaßnahmen geplant.

Volkshochschule Freiburg e. V.
Kerstin Hege
Tel.: 0761 3689521
Mail: hege@vhs-freiburg.de             
www.vhs-freiburg.de

Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen, Landkreis Böblingen

Im Landratsamt Böblingen wurde im April 2015 das Amt für Migration und Flüchtlinge installiert. Im Amt befinden sich sämtliche Bereiche, die in der Thematik Berührungspunkte haben: Integration, Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen, Sozialbetreuung und Ehrenamtskoordination, Leistungen für geflüchtete Personen und Heimleitung staatlicher Gemeinschaftsunterkünfte im Rahmen vorläufiger Unterbringung. Die verschiedenen Bereiche sind eng miteinander verknüpft und erarbeiten gemeinsam eine Anerkennungs- und Willkommenskultur.

Hier im Amt ist das Projekt „Berufliche Orientierungsangebote, Netzwerkbildung und Einzelcoachings für Flüchtlingsfrauen im Landkreis Böblingen“ eingegliedert. Das Projekt hält Orientierungs- und Qualifizierungsangebote für geflüchtete Frauen bereit. Darüber hinaus sollen Netzwerke interessierter Flüchtlingsfrauen entstehen, die als Multiplikatoren in anderen Unterkünften fungieren. Außerdem werden in Form von Einzelcoachings ganzheitliche Begleit-und Betreuungsansätze angeboten.

Die geflüchteten Frauen sollen so durch Empowerment-Strategien ermutigt werden, eine eigene berufliche Perspektive für sich zu entwickeln und auf diese Art Bestätigung, Akzeptanz und Anerkennung zu erfahren: essentielle Voraussetzungen um sich auf dem Arbeitsmarkt wie auch gesellschaftlich einbringen und verankern zu können.

Carolina Monfort Montero
c.monfort-montero@lrabb.de

Tel.: 07031/663-2208


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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