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Aktuelles

2. Jobmesse für ausländische Fachkräfte

IHK JobmesseMehr als 40 Unternehmen haben am 18. November im Rahmen der 2. Jobmesse für ausländische Fachkräfte ihre freien Stellen und Ausbildungsplätze angeboten. Die Veranstaltung wurde vom Jobcenter Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern IHK Region Stuttgart, Agentur für Arbeit Stuttgart und weiteren Arbeitsmarktakteuren entwickelt und durchgeführt. Neben dem Jobcenter Stuttgart informierten auch weitere IQ Teilprojekte über ihre Angebote (DAA Stuttgart, BEN EUROPE Institute, AWO Stuttgart, Akademie der Ingenieure).
Rund 450 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit um Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern zu führen. 150 Gesprächstermine waren bereits im Vorfeld der Veranstaltung durch einen Matching-Prozess des Jobcenter Stuttgart vereinbart worden.
Einen ausführlichen Bericht sowie Bildmaterial zur Veranstaltung finden sie hier. Ein Video finden sie hier.
(Foto: ihk/Kern)

IQ Kongress 2016

IQ Kongress 2016Der zweite IQ Kongress findet am 06./07. Dezember 2016 im bcc Berlin Congress Center statt. Ein spezieller Fokus gilt in diesem Jahr den Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten sowie den daraus entstehenden Impulsen, um eine aufnahmefähige Gesellschaft zu stärken und zu gestalten.
Auf dem IQ Kongress 2016 treffen die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der mehrfach ausgezeichnete Literaturpreisträger Feridun Zaimo?lu auf den Soziologen Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, um sich über die Aufnahmebereitschaft unserer Gesellschaft auszutauschen. Renommierte Wissenschaftlerinnen wie die Australierin Prof. Lesleyanne Hawthorne und Dr. Linda Manning aus Kanada reisen an, um mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher Ministerien, Behörden und der Praxis über die nachhaltige Arbeits-marktintegration von Geflüchteten zu diskutieren. Die Wirtschaft sitzt mit am Tisch, wenn Arbeitsrechtlerin Bettina Wagner und der Leiter der EU-Grundrechtsagentur (FRA), Albin Dearing, gemeinsam mit Simone Solka vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) kritisch über „Faire Arbeit für alle“ nachdenken. Auch Medienschaffende sind mit von der Partie, wenn die Berichterstattung über Migration auf dem Prüfstand steht. Dabei werden Bettina Köster vom Deutschlandfunk und der Migrationsforscher Dr. Mark Ter-kessidis genauso ihre Meinung darlegen, wie der britische Medienanalyst Rob McNeil.
Aber nicht nur in den Panels treffen Hochkaräter der Migrationsdebatte aufeinander, auch die Workshops und Roundtables werden von erfahrenen Akteuren der Arbeitsmarktin-tegration getragen. Und natürlich ist die Gästeliste ein „Who is Who“ der Migrationsszene.

Verfolgen Sie den Kongress auf Twitter oder im Livestream!

BMBF startet Förderung für Berufsanerkennung

Personen mit fehlenden finanziellen Mitteln und Beschäftigte, die unterhalb ihrer abgeschlossenen Qualifikation tätig sind, können ab heute (01. Dezember 2016) vom neuen Anerkennungszuschuss des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) profitieren. Ziel des Programms ist es, eine bundesweit flächendeckende Förderung der Kosten für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ergänzend zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Finanzierung zu erproben.
Die Vergaberichtlinien über die Förderung finden Sie auf der Homepage des BMFB und auf der Homepage von Anerkennung in Deutschland.

Punktebasiertes Modellprojekt für ausländische Fachkräfte (PuMa) gestartet

PuMaIm Rahmen von PuMa wird Fachkräften aus Drittstaaten mit einem qualifizierten Berufsabschluss in einem Ausbildungsberuf erstmals der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt in Berufe geöffnet, die nicht auf der "Positivliste" aufgeführt sind, in denen also gegenwärtig kein Engpass auf dem deutschen Arbeitsmarkt besteht.
Dafür müssen die ausländischen Fachkräfte verschiedene Kriterien zur Integrationsfähigkeit erfüllen, die mit Punkten bewertet werden. In der Summe müssen 100 Punkte erreicht werden. Kenntnisse der deutschen Sprach sind dabei das zentrale Kriterium.
Bewerber, die ausreichend Integrationspunkte vorweisen können und das Berufsanerkennungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben, werden von der BA in einen Kandidatenpool aufgenommen und an Arbeitgeber vermittelt. Sobald ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegt, dürfen die Bewerber - unter Einhaltung der visarechtlichen Vorschriften - nach Deutschland einreisen. Durch das neue Verfahren wird die Zeit zwischen der Bewerberauswahl durch den Arbeitgeber und der Einreise verkürzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite hier und auf der Seite des BMAS.

Bewerbungstraining für Geflüchtete

Bewerbungstraining Am Mittwoch, den 23. November, organisierte SAP in Zusammenarbeit mit der IQ Servicestelle Rhein-Neckar-Kreis und dem Asylarbeitskreis Heidelberg ein Bewerbungstraining für 25 Geflüchtete aus der Region. Im SAP-Schulungszentrum erfassten 17 SAP-Mitarbeitende in Kleingruppen den persönlichen Werdegang der Geflüchteten, erstellten Lebensläufe und erläuterten den Bewerbungsprozess in Deutschland. Die Teilnehmenden mit Fluchthintergrund wiesen dabei unterschiedliche berufliche Hintergründe auf: von Englischer Literatur über Agrarwissenschaften bis hin zu Abschlüssen in der Betriebswirtschaftslehre waren diverse Berufsgruppen vertreten. 

In den Gesprächen konnten viele offene Fragen zum Lebenslauf oder dem Versand von elektronischen Bewerbungen beantwortet werden. Teilweise werden Kontakte auch in Zukunft fortgesetzt, um eine längerfristige Unterstützung im Bewerbungsprozess zu gewährleisten. Aufgrund der positiven Bilanz werden Folgeveranstaltungen zu den Themen „Anschreiben“ und „Vorstellungsgespräch“ angedacht.

Ein erster Schritt zu einer erfolgreichen Bewerbung und folglich zur Arbeitsmarktintegration der Teilnehmenden wurde damit getan.


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Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird gefördert durch:
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In Kooperation mit:
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